Sicherheit in der Adventszeit: Feuerwehrverband gibt sieben Tipps

DFV-Vizepräsident: „Unachtsamkeit im Umgang mit Kerzen ist häufige Brandursache“

Sieben einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern und freilaufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Idealerweise sollten auch elektrische Lichterketten nicht in Ihrer Abwesenheit leuchten.


Achtung Brandgefahr durch ausgetrocknete Weihnachtsbäume

Der Weihnachtsbaum sorgt während der Feiertage für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Mit zunehmender Standzeit trocknet er jedoch aus und kann schnell zur erheblichen Brandgefahr werden. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hin.

Auch bei regelmäßiger Bewässerung verlieren Nadelbäume mit der Zeit ihre Feuchtigkeit. Bereits stark abgebrannte oder heruntergebrannte Kerzen sollten daher nicht erneut angezündet werden, da trockenes Tannengrün sehr leicht Feuer fängt. Gleiches gilt für Adventsgestecke und weiteres Tannengrün, das nach den Feiertagen unbedingt aus der Wohnung entfernt werden sollte.

Viele Feuerwehren unterstützen in Zusammenarbeit mit den Jugendfeuerwehren die örtlichen Tannenbaum-Sammelaktionen. Informationen zu Sammelstellen und Abholzeiten erhalten Sie bei den zuständigen Kommunen oder Gemeindeverwaltungen und auf hier auf unserer Homepage.